Jesse James – Unterwegs im Ostend

 

Jesse James: US-Amerikanischer Bankräuber und Outlaw. Mit Charme und Witz trägt die Location von Johny Beruk und Payam Mahourvand gegenüber der neuen EZB diesen kriminellen Namen. Seit November 2014 gibt es das Jesse James nun, das nicht nur durch seine Lage, sondern auch durch seine Räumlichkeiten in welchen sich vorher die Dresdner Bank befand, zu seinem Namen kam. Einziges Überbleibsel dieser Zeit sind die zwei Banktresore, welche nun die Prunkstücke der Bar mit goldenem Tresen darstellen und in welchen sich, wie es sich gehört, die Schätze einer Bar – ein paar edle Tropfen befinden.

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Diese beschließen wir zu testen und treffen uns am letzten Mittwoch zusammen mit zwei weiteren Freundinnen im Frankfurter Ostend. Vor der Mischung aus Bar und Restaurant stehen loungige Holzmöbel, die zu einem kleinen Feierabendbier in der Sonne einladen. Gemütlich sieht es hier aus. Da wir jedoch auch eine Kleinigkeit essen wollen geht es aus der Sonne hinein in die Bar, deren Inneres selbst an einen kühlen Tresor erinnert. Die Besitzer nennen es „Industrial Chic“ – dem stimme ich bedingt zu. Die grauen Wände sowie Betondecke und –boden harmonieren gut mit den dunklen Holztischen, den silbernen Deckenrohren und der Lichtkonstellation. Minimalistisch, modern und ja, auch industriell. Jedoch wird dieser stimmige Charme durchbrochen von Samtsitzbänken und pinker Beleuchtung am späteren Abend. Wir nehmen also an einem der Tische Platz und lassen uns die Karte bringen. Diese bietet nicht nur getränketechnisch eine große Vielfalt, sondern lässt auch für den großen und kleinen Hunger keine Wünsche offen. Salat, Pasta, Burger oder Steak sowie eine facettenreiche Auswahl Skewers, kleinen Grillspießen, die von Kängurufilet, über Babyoktopus bis hin zu Hackfleischbällchen reicht, finden sich auf der Karte wieder. Wir entscheiden uns für verschiedene Salate, die liebevoll angerichtet daherkommen und widmen uns nach dem Essen dem eigentlichen Thema – den Drinks.

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Während sich zwei Ladies für einen Wein entscheiden, testen Lisa und ich die Cocktailkarte. Ich bestelle einen Applemint mit Vodka, Minze, Zucker, Zitrone und Apfel. Der Drink hält was er verspricht – frisch, fruchtig mit einer gewissen Säure trifft er meinen Geschmack. Lisas Feigen-Ingwer Mule mit Gin, Ingwer, Feige und Ginger Beer kann sich ebenfalls sehen lassen. Nach einem anstrengenden Arbeitstag, gutem Essen und leckeren Drinks klingt unser Abend langsam bei guten Gesprächen aus. Für mich spiegelt das Jesse James sowohl eine untypisch als auch eine absolut typische Frankfurter Bar wieder. Chic und anonym lockt die Location mit hervorragender Küche und soliden Barkeeperkünsten sowohl Mitarbeiter der EZB als auch Bewohner des Ostends an. Dem gegenüber stehen meiner Meinung nach schummrige, familiäre Frankfurter Bars, welche für mich persönlich den wahren Charme der Stadt widerspiegeln. Abschließend würde ich deshalb sagen – besucht das Jesse James, macht euch selbst ein Bild und entscheidet welche Art von Bar das richtige für euch ist – Frankfurt bietet euch die volle Bandbreite von chic und modern bis abgeranzt und gemütlich. (LS)

Mo-Do: 11.00 – 01.00

Fr-Sa: 11.00 – 03.00
So: 10.00 – 20.00

Hanauer Landstr. 83
60314 Frankfurt

http://www.jessejames.eu/

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