DIE CAMPARI ROTE NACHT DER BARS

Am Samstagabend fand in Frankfurt die Campari Rote Nacht der Bars statt. Hierbei wurden von Campari 10 Bars auserkoren, um einen Abend des Barhoppings der Extraklasse zu veranstalten. In jeder Bar gab es Live-Musik – von Rockabilly über Elektro bis hin zu Soul. Zwischen den Locations pendelte ein winzig kleiner Oldtimer-Bus, der (zumindest in der Theorie) das Barhopping noch einfacher und bequemer machen sollte. Jede*r war willkommen, der Eintritt war kostenlos und auch der Charity-Gedanke kam nicht zu kurz, da Campari für jedes Selfie des Abends das auf der virtuellen Charity Wall landete 1 Euro von an die Deutsche AIDS Hilfe spendete.

Ein solches Bar-Event konnten wir uns nicht entgehen lassen – daher war es selbstverständlich, dass wir uns unter das illustre Publikum mischten. Wir sahen uns sowohl altbekannte als auch neue Bars an und ließen uns durch den Abend treiben.

Bekanntermaßen lautet die Devise bei solch massiv beworbenen Veranstaltungen „je später der Abend desto voller die Bar“. Daher starteten wir bereits um 19 Uhr mit der Bristol Bar, in der uns bereits ein erstes Highlight erwartete.

Die ohnehin schon rote Bar legte dem Motto entsprechend noch eine Schippe drauf und war bereits um sieben mit einigen Gästen gefüllt. Wir wurden freundlich von den in roten Jumpsuits gekleideten Campari-Ladies empfangen und erhielten alle Informationen zum Event. Auch von Seiten der Bristol Bar wurden wir sehr herzlich empfangen und auf die neuste Empfehlung des Hauses hingewiesen. Obwohl dieser Abend für uns nicht zu einem reinen Bar und Cocktail-Test-Abend auserkoren war, konnten wir bei einem Wachmacher mit Matcha Mate und Minze und vor allem bei dem Cocktail „Time To Smoke“ nicht nein sagen.  Der neu kreierte Negroni, der stilecht im Kugelgrill serviert wurde bat durch den geräucherten Speck mit Dattel und Rosmarin eine rauchig süße und zugleich herbe Geschmacksexplosion.

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Nach einer kurzen Begrüßung des Barbesitzers begeisterte die Band Liptease die Gäste. Das erste Lied „Bang Bang“ von Nancy Sinatra konnten auch wir uns auf keinen Fall entgehen lassen. Doch kaum fühlten wir uns richtig wohl, mussten wir auch schon wieder weiterziehen – es gab ja noch so viel zu entdecken an diesem Abend. Nach der Bristolbar lag vor uns leider eine lange Durststrecke bis wir beim Gekkos ankamen – doch der Reihe nach:

Da vor der Tür der Bar gerade der Campari-Shuttle-Bus losfahren wollte, sprangen wir noch auf und ließen uns in dem Oldtimer mit 20 Plätzen zum Chinaski mitnehmen. Dort angekommen wurden wir leider etwas enttäuscht, da der Einlass (zunächst) nur für geladene Gäste war und wir auf eine etwas ruppige Art und Weise abgewiesen wurden. Dies hatten wir uns anders vorgestellt, zumal es Innen noch komplett leer war und wir hier schon den ein oder anderen sehr guten und exklusiven Abend verbringen durften.

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Also hieß es für uns – weiter Richtung Innenstadt! Da die nächsten Bars sehr gut zu erreichen waren, entschieden wir uns zu laufen und waren keine 5 Minuten später am Envy First In auf der Fressgass angelangt. Die Bar schuf durch große Campari Buchstaben und einer schönen Außenbühne eine tolle Atmosphäre. Typisch für diese Gegend waren auf den Loungemöbeln verteilt die Schönen und Reichen mit ihren Proseccöchen und Aperol Sprizz sehr beschäftigt, sodass wir nur schnell eine Fotosession einlegten und schnell weiter düsten.

Inzwischen war es 21 Uhr und die Bars füllten sich merklich. So auch bei unserem nächsten Halt, dem Sullivan, in dem bereits alle Tische und Stühle an der Bar besetzt waren und die Servicekräfte so langsam aber sicher ins Schwitzen und Rotieren kamen. Da wir uns ganz gerne hinsetzen wollten, hieß es für uns auch hier: Foto machen und weiterziehen.

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Sind wir mal ehrlich – uns war klar, dass die Bars voll werden und wir nicht überall einen Platz bekommen und das ist auch vollkommen okay. Das Problem bei solchen Massenveranstaltung ergibt sich automatisch aus der Limitierung des vorhandenen Platzes bei den teilnehmenden Bars. Dies bekamen wir bei unserem nächsten Halt, dem Willie James, zu spüren, zumal dort auch Nina ihren Geburtstag feierte (an dieser Stelle auch von uns unbekannterweise ein „Happy Birthday“ nachträglich). Wir verweilten nicht lange und machten uns auf den Weg zur nächsten Bar.

Gekkos
, here we come! Da wir erst am Dienstag zuvor zu einer Bar-Test-Session im Gekkos waren, erinnerte sich der freundliche Barkeeper an uns und fragte direkt nach unseren Wünschen. Wir testeten daher auch hier einen Negroni und freuten uns über einen Platz auf den gemütlichen Sofas. Der klassische Negroni, so müssen wir an dieser Stelle einfach herausheben, war der Beste des ganzen Abends und trotz der vielen Gäste super schnell bei uns.

Wären wir nicht erst bei der Hälfte der zu besuchenden Bars gewesen, wären wir sicherlich noch länger geblieben, so aber zogen wir weiter in Richtung Barhundert. Wie schon auf dem Foto unschwer zu erkennen ist, war es in der schlauchförmigen Bar so voll und laut, dass wir gar nicht erst zur Bar durchdrangen und uns entschieden, direkt zum The Legends weiter zu spazieren. Hier erwartete uns die Menschentraube, wie in vielen lauen Sommernächten, bereits auf großen Platz vor der Bar. Schnell hatten wir in der Menge uns bekannte Gesichter ausgemacht, die wir begrüßten, um dann unter dem Licht des roten Kronleuchters ein paar Minuten zu plaudern. Eines muss man den Gastgebern des Legends lassen – sie schaffen immer wieder eine Top-Atmosphäre und sorgen so für bestens gelaunte Gäste!

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Da der Shuttle-Bus so überfüllt war, und wir keine Lust hatten, bei dem eingesetzten Nieselregen weitere 20 Minuten zu warten, entschieden wir uns das Jesse James auszulassen und mit der U-Bahn zu unserem (dann letzten) Stopp, dem Roomers, zu fahren.

Obwohl hier eine Schlange vor der Tür war, wurden wir sehr zügig eingelassen. Das Herzstück der Bar ist die in der Mitte gelegene Theke inklusive 5 rotierenden, aber hoch konzentrierten und schnell arbeitenden Barkeepern und ebenso vielen Servicekräften. Bei einem letzten Negroni und zu der Musik von Angie Taylor ließen wir den Abend gemütlich ausklingen.

Fazit: Barhopping ist anstrengend. Noch anstrengender wird es, wenn man nicht weiß, ob und wo man als nächstes die Füße hochlegen kann und etwas zu trinken bekommt. Dennoch, wir hatten einen großartigen Abend – und dies ist vor allem dem perfekten Service und dem wie wahnsinnig arbeitenden Barpersonal zu verdanken, das an diesem Abend, wie auch an jedem anderen Abend, Höchstleitungen vollbrachte und jeden Drink mit einem Lächeln im Gesicht an den Gast übergab.

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Wir freuen uns, dass Frankfurts Barszene sich so zahlreich präsentiert hat und sagen Danke für diese eindrucksvolle Rote Nacht der Bars.

Presseecho:
Frankfurter Neue Presse, 17.08.2015

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