Roomers Bar – Mixology’s Hotelbar des Jahres 2016

Das Thema „Hotelbar“ hatten wir schon des Öfteren. Dabei muss man grundsätzlich unterscheiden zwischen Bars, die tatsächlich und einhundert prozentig Teil des Hotels sind, wie z.B. die Ember Bar im Jumeirah und solchen, wie die Bristol Bar oder das Gekkos. Die Roomers Bar gehört nicht nur dem Frankfurter Roomers Hotel und somit einer Design Hotel Kette, sondern auch dem „Barimperium“ der Gekkos Group an.

In Hotelbars ist das Publikum meist international, die Barkeeper wendig und auf jeden noch so exaltierten Wunsch vorbereitet, während die Gäste oft alleine und nach Unterhaltung heischend unterwegs sind. Bei unserem Besuch in der Roomers Bar, welche im Oktober den Mixology Award für die Hotelbar des Jahres 2016 gewinnen konnte, waren wir somit sehr gespannt, was denn die beste Hotelbar D/A/CHs auszeichnet.

roomers_ffm_bar_06Schafft man es erst einmal die schwere Tür zu öffnen (fest drücken ist hierbei das Stichwort!), findet man sich in einem relativ dunklen, stimmungsvoll durch indirektes Licht aus Kronleuchtern beleuchteten Raum wieder, dessen Herzstück und Mittelpunkt die Bar ausmacht. Um diese polierte, schwarz glänzende Theke herum sind Barsessel gruppiert und an den mit Polster verkleideten Wänden sind Separée-Nischen angeordnet. Warme Gold- und Silbertöne verleihen dem Raum eine sehr edle, barock anmutende Wohnzimmerathmosphäre. Das Publikum besteht aus gut betuchten Frankfurtern sowie internationalen Gästen, die sich gerne von den Barkeeper*innen mit einem oder mehreren guten Drinks verwöhnen lassen wollen.

Nachdem wir zuerst ziellos in dem Raum um die Bar herumirrten, da alle Nischen reserviert (wohlgemerkt zu Ende unseres Besuches um 23:30 immer noch unbesetzt) und wir an diesem Abend ausnahmsweise zu viert unterwegs waren, nahmen wir auf einer Bank an der Stirnseite des Raumes mit Blick auf die Bar Platz.

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Der etwas distanzierte Barkeeper war aufmerksam und hat uns sehr gut beraten, sodass ich einen perfekten Old Fashioned, gelungen serviert mit Orangenzeste und doppelt gefrostetem großen Eiswürfel bekam.Für unsere Begleitung des Abends sollte es ein „süffiger Cocktail auf Rumbasis“ werden, der als Mule mit Gingerbeer und Honignote so lecker war, dass man nach dem ersten Schluck nur noch begeistere „Ahs“ und „Ohas“ hörte. Lena entschied sich für einen klassischen Gin Tonic mit Sipsmith London Dry Gin, welchen sie mit einem Drytonic bestellt hatte, der aber mit dem relativ süßen Fever Tree Indian Tonic serviert wurde. Der Barkeeperin fiel das aber relativ zügig auf, sie entschuldigte sich und bot an diesen unverzüglich auszutauschen.

Ab 22 Uhr wurden wir dann auch mit Live-Musik belohnt: die Frankfurter Künstlerin Aylin lieferte stimmungsvolle Hintergrundmusik, die zum Charme der Bar wundervoll passte.

Fazit: Die Bar hat und bietet alles, was eine gute Bar braucht und ausmacht: perfekte Beratung, perfekte Cocktails, zügiger Service und als Sahnehäubchen schöne Live-Musik an einem Mittwoch Abend. Dennoch wirkt die Bar trotz ihrer Authentizität beinahe austauschbar, sodass für uns an dem Abend der Funke nicht übersprang. Aber wer weiß schon, was der nächste Abend bringt? Probiert es selbst aus und berichtet! (LH)

Öffnungszeiten:
Mo – Sa 11:00 – 04:00 Uhr
So 11:00 – 02:00 Uhr

Gutleutstraße 85
60329 Frankfurt am Main
www.roomers.eu/bar/

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