Everythink is HUNK DORY – Bar und Lebensmotto

Hunky Dory. Vielen wird die im Herbst 2016 eröffnete Frankfurter Bar bereits ein Begriff sein. Sie war nicht nur in diversen Magazinen zu finden, sondern lieferte auch im TV ein tolles Bild ab. Für alle, die die Hunky Dory Bar noch nicht kennen, kommt nun unser, wenn auch etwas verspäteter, Artikel daher–  denn um ehrlich zu sein, haben wir der Bar bereits mehrere Besuche abgestattet.

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Everything is HUNKY DORY erinnert nicht nur an einen Albumtitel von David Bowie, sondern vor allem an ein tolles Lebensmotto, das sich in Armin Azadpours Bar wiederspiegelt. Es geht darum eine gute, unbeschwerte Zeit zu verbringen und das Leben zu genießen – wie sollte einem dies besser gelingen, als in einer herzlichen Atmosphäre bei einem leckeren Drink?

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Das Bahnhofsviertel hat der ehemalige Teilhaber der Kinly Bar nicht ganz verlassen. Die Bar liegt am Rande des beliebten Viertels in der Baseler Straße. Nach einer tollen und spannenden gemeinsamen Zeit mit Réne Soffner in der Kinly Bar hatte Armin Azadpour schlichtweg Lust auf das neue Projekt der eigenen Bar, in die er all seine Ideen einfließen lassen kann, erzählt er uns. Wie viel Leidenschaft und Begeisterung er in sein neues Projekt gesteckt hat, kann man bereits an der detailverliebten Inneneinrichtung erkennen. „Ich habe die Sachen auf Reisen zusammengesucht“, sagt er bei unserem ersten Besuch. Es handelt sich um Vintage-Schätze von Flohmärkten, die von der Karaffe, Destille, Maske, dem Boxhandschuh, Kegel oder Globus bis hin zu funktionsfähigen, alten Telefonen reichen. Aufgeteilt in sechs Stehzellen bilden diese Telefone ein alternatives Kommunikationssystem. Die Gäste können sich hier sowohl untereinander anrufen, als auch Drinks an der Bar bestellen.

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Wie gut dies funktioniert, stellen wir bei unserem letzten Besuch Ende Januar fest. Wir nehmen an einem Samstagabend am Mittelpunkt der Bar, dem langen Tresen, Platz. Dieser bietet ca. 15 Personen einen Sitzplatz und lädt dazu ein, dem Barkeeper bei seiner Arbeit auf die Finger zu schauen. Nach einer herzlichen Begrüßung schauen wir uns die neue Karte näher an. Wie in vielen guten Bars heutzutage wird hier viel Wert auf Handarbeit gelegt – die Kreationen enthalten selbst gemachte Marmeladen und Liköre sowie selbst hergestelltes Tonic Water.

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Lisa entscheidet sich zunächst für einen Cinnamon Leaf mit Bourbon, Feige und Zimt Sirup. Der herbe Bourbon harmoniert gut mit den süßen Aromen. Während Zitronensaft die nötige Säure liefert, rundet etwas Eiweißschaum das Geschmacksbild ab. Ich bestelle eine Abwandlung des King’s Punch. Da Vodka nicht zu meinen Lieblingsspirituosen gehört, wird mir der Drink alternativ mit Rum serviert. Dieser harmoniert ebenfalls gut mit Cranberry, Zimt Sirup, Vanille und Assam Tee. Abgesehen davon, dass uns die Drinks geschmacklich sehr gut gefallen, kann der Barkeeper durch viel Goldstaub, welcher seinen Weg auf unsere Drinks findet, nichts verkehrt machen. Wie jeder weiß lieben wir Mädchen Glitzer.

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Während wir das zweite Mal in der Karte schmökern, hat sich der Raum bereits gefüllt und auch den anderen Gästen mundet der Inhalt ihrer Gläser. So ruft die Dame spontan den Barkeeper an, um ihren Drink zu loben – die Kommunikation hier in der Bar läuft reibungslos. Neben Cocktails entdecken wir auf Schildern über der Bar ein Angebot an Tap-Drinks. Nach kurzer Überlegung einen Negroni aus dem Fass zu bestellen, entscheidet sich Lisa dann aber mit dem Mexican Border für einen Augenschmaus. Der Drink besticht bereits durch seine spektakulären Präsentation: In einen Zylinder, dessen Boden ein beleuchteter Stacheldraht bildet, wird Rauch eingeleitet. Der Cocktail wird so kurz gesmokt und erhält so eine rauchige Note. Es vereinen sich hier die besten Aromen der USA und Mexiko in Form von Bourbon und Mezcal.

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Auch ich möchte es beim zweiten Drink etwas aufwendiger und bestelle einen Penicillin. Serviert wird mir die dominante Mischung aus Scotch, Honig, Zitrone, Inger und Whisky in einer Spritze. Ein stimmiger aber auch kraftvoller Drink, der für mich ein gelungenes Ende dieses Abends ist.

Unser Fazit: Wir kommen gerne wieder um weitere raffinierte Drinks zu probieren. (LS/LH)

Hunky Dory Bar
Baseler Str. 10
60329 Frankfurt

Öffnungszeiten:
Di – Fr: 17:00 – 01:00 Uhr
Sa: 19:00 – 02:00 Uhr
www.hunkydorybar.com
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